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Six Sigma Austria

Die Methode »Six Sigma« ist eine Methode zur dauerhaften Realisierung von Prozess­verbesserungen, die auf einer fünfstufigen Vorgehensweise basiert. Der Bereich, aus dem die zu verbessernden Prozesse stammen – ob der klassische Produktionsbereich, der produktionsnahe oder der administrative Bereich – ist dabei unerheblich.

Six Sigma Austria

Six Sigma Austria Für die fünf Projektphasen, die mit DefineMeasureAnalyzeImproveControl (kurz: DMAIC) bezeichnet werden, sind jeweils Zielsetzungen definiert, welche durch die Realisierung phasenspezifischer Aufgaben erfüllt werden. In jeder Projektphase werden dabei genau jene Werkzeuge eingesetzt, die notwendig sind, um diese Aufgaben umzusetzen. Somit können die Werkzeuge, die innerhalb eines Six Sigma-Verbesserungsprojektes zum Einsatz kommen, von Projekt zu Projekt variieren und unterschiedlicher Natur sein (z.B. Kreativitätstechniken, Qualitätstechniken, statistische oder grafische Analysewerkzeuge).

Der detaillierte Ablauf eines Six Sigma-Projektes
Ein Six Sigma-Verbesserungsprojekt nach dem DMAIC-Modell wird typischerweise durch eine Nichterfüllung der Kundenforderungen ausgelöst.

Six Sigma Austria Roadmap

Phase DEFINE (definieren):
Die erste Phase dient der Definition des Projektes. Es kommen dabei Werkzeuge des Projektmanagements (Projektplanung, Projektauftrag, etc.) und Werkzeuge der Prozessanalyse zum Einsatz, wie z.B. die SIPOC-Analyse (Supplier – Input – Process – Output – Customer), die der Prozessabgrenzung aus Kundensicht dient und jene Prozessschritte identifiziert, die in der nächsten Phase näher betrachtet werden. Durch die CTQ-Analyse (Critical To Quality) werden bedeutsame Kundenforderungen ermittelt. Es werden dabei die Anforderungen interner und externer Kunden an den Prozess bzw. das Produkt auf Spezifikationen heruntergebrochen.

Phase MEASURE (messen):
Um im nächsten Schritt den Prozess weiter aufzuschlüsseln und ein detailliertes Bild davon zu zeichnen, dient das Micro Process Mapping. Dabei wird eine detaillierte Prozessdarstellung mit allen einwirkenden Steuer- und Störgrößen erstellt. Das daraufhin zum Einsatz kommende Ursachen/Wirkungsdiagramm und die grafische Analyse von Prozessdaten dienen der Identifikation möglicher Problemursachen.
Zur Gewährleistung der Validität der Datenanalyse erfolgt im Vorfeld eine Analyse der Messsysteme (MSA). Die Auswertung der aktuellen Prozessfähigkeiten rundet das Bild des zu verbessernden Prozesses ab.

Phase ANALYZE (analysieren):
Zur Identifikation der tatsächlichen Ursachen für die Nichterfüllung der Kunden­forderungen und zur Quantifizierung des Beitrages jeder einzelnen Ursache, werden in dieser Phase des Verbesserungsprojektes häufig statistische Werkzeuge (z.B. Regressions­analyse, Statistische Versuchsplanung/Design Of Experiments/DOE) eingesetzt.

Phase Improve (verbessern):
Die aus der vorangegangenen Phase gewonnenen Erkenntnisse werden hier zu Lösungsansätzen weiterverarbeitet. Die einzelnen Lösungsmöglichkeiten werden gegen für den Prozess relevante Kriterien (z.B. Komplexität, Risiko, Umsetzbar­keit) aber auch gegeneinander bewertet. Jene Lösung, die am besten geeignet scheint, wird in einem Testlauf erprobt und nach Möglichkeit noch weiter optimiert. Erfüllt die erprobte Lösung die Erwartungen (Projektziele, CTQ’s), wird die Implementierung dieser Lösung im Prozess geplant.

Phase CONTROL (regeln)
In der letzten Phase wird die Lösung implementiert, der verbesserte Zustand nachhaltig abgesichert und das Six Sigma-Verbesserungsprojekt abgeschlossen.
Um die Verbesserung nachhaltig aufrecht zu erhalten, wird in vielen Fällen Statistische Prozessregelung (Statistical Process Control, SPC) eingesetzt.
Der Abschluss des Projektes erfolgt gemäß dem klassischen Projektmanagement durch Formulierung des Projektabschlussberichtes und der Evaluierung des Projektes.

Die Rollen in Six Sigma-Projekten
Speziell definierte Rollen gewährleisten die Realisierung von Six Sigma-Projekten.

Six Sigma-Champion
Als Auftraggeber von Six Sigma-Projekten erfüllen die Champions die klassische Funktion des Projektauftraggebers, sind jedoch zusätzlich noch an Six Sigma-spezifischen Aufgaben (z.B. der Auswahl von Six Sigma-Projekten, von Six Sigma-Projektleitern & Schulungskandidaten und an der Weiterentwicklung des Six Sigma-Programms im Unternehmen) beteiligt.

Six Sigma-Yellow Belt
Die Projektbeauftragten, die innerhalb eines Projektteams als Prozessspezialisten fungieren, werden Yellow Belts genannt. Durch sie wird der Projektleiter z.B. bei der Erhebung von Prozessdaten und deren Analyse unterstützt. Yellow Belts sind in den einfacheren qualitäts­technischen Werkzeugen (üblicherweise den Q7) trainiert.

Six Sigma-Green Belt
Als Leiter von nicht allzu komplexen Six Sigma-Projekten greifen die Green Belts auf eine breite Basis von typischerweise in Six Sigma-Projekten verwendeten Werkzeugen und Methoden zu.

Six Sigma-Black Belt
Black Belts sind ebenfalls als Leiter von Verbesserungsprojekten qualifiziert, werden jedoch aufgrund ihrer intensiveren Ausbildung in den einzelnen Methoden und Werkzeugen und ihrer größeren Erfahrung im Projektmanagement vornehmlich bei höher komplexen Problemstellungen eingesetzt.
Dadurch sind sie auch qualifiziert, Green Belts bei der Realisierung ihrer Projekte zu coachen.

Qualifizierung in »Six Sigma«
Die Gruppe Merten International bietet Inhouse-Trainings zu den oben genannten Six Sigma-Rollen an.

Für Details zu den Ausbildungen gehen Sie bitte auf die Website der Merten Personenzertifizierungsgesellschaft oder kontaktieren uns.

Kontaktinformationen:

Six Sigma Austria
Merten Management GmbH
Reinhartsdorfgasse 19
A-2320 Schwechat/Rannersdorf
Österreich

Geschäftsführer: Ing. Manfred Merten

Internet: Six Sigma Austria

Six Sigma Austria

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