Förderung der thermischen Sanierung
Die österreichische Bundesregierung fördert die thermische Sanierung für den privaten Wohnbau und die Betriebe. Dafür stehen ab 14. April 2009 jeweils 50 Millionen Euro an nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zur Verfügung. Die vielen neuen Aufträge für Baufirmen und Handwerker in ganz Österreich werden hier einerseits zu Investitionen in Höhe von rund 650 Millionen Euro führen. Andererseits bewirken diese Maßnahmen auch CO2-Einsparungen in der Höhe von insgesamt rund 5,3 Millionen Tonnen CO2. Außerdem werden dadurch rund 800 Millionen Liter Öl eingespart.
Grundlage zur Beurteilung der Förderungsfähigkeit ist der Energieausweis. Unterstützt werden beispielsweise die Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches, die Dämmung der Außenwände, der untersten Geschossdecke oder des Kellerbodens sowie die Sanierung bzw. der Austausch von Fenstern und Außentüren.
Die Förderung dieser Maßnahmen kann je nach Energieeinsparungseffekt bei Betrieben bis zu 40 Prozent der Investitionskosten betragen, im Wohnbau ist eine Unterstützung von 20 Prozent bzw. maximal 5.000 Euro vorgesehen. Für die Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme in Wohngebäuden beträgt die maximale Förderhöhe 2.500 Euro.
Die Förderungsansuchen von Unternehmen können analog der bisherigen Umweltförderungsabwicklung direkt bei der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) eingebracht werden. Private Förderungswerber können ihre Anträge auf Zuschuss bei allen Bankfilialen und Bausparkassen stellen.
Weitere Informationen und Kontaktadressen finden Sie unter den nachstehenden Links.
Thermische Sanierung Betriebe NEU
Thermische Sanierung privater Wohnbau NEU
Quelle: © Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
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