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EUREKA schafft Arbeitsplätze in österreichischen KMU

Anlässlich des heutigen EUREKA-Ministerrates in Lissabon verweist Infrastrukturministerin Doris Bures auf die großartigen Erfolge dieser 1985 ins Leben gerufenen, europäischen Forschungsinitiative. “Die bisherigen Erfahrungen haben klar gezeigt, dass das Zusammenwirken von europäischen und auch außereuropäischen Staaten im Rahmen der EUREKA-Forschungsprogramme rasch zu marktfähigen Produktentwicklungen führt und nachhaltig Arbeitsplätze schafft und sichert”, so Bures. Sie weist darauf hin, dass ein heute alltäglich gewordener Gebrauchsgegenstand, der USB- Stick, eine durch die EUREKA-Initiative getragene Entwicklung ist.

Die europäische Technologieinitiative EUREKA fördert die anwendungsnahe Forschung und bietet Klein- und Mittelbetrieben einen Rahmen für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte. Ziel dieser Initiative ist die Förderung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt. Aus diesem Grund wurde heute die Durchführung von 192 neuen internationalen Forschungsprojekten mit einem Gesamtvolumen von 324 Millionen Euro beschlossen. Österreichische Unternehmen sind an 27 Projekten mit einem Volumen von 64 Millionen Euro beteiligt.

Eindrucksvoll zeigt sich auch die Präsenz von österreichischen Unternehmen im Rahmen des gleichzeitig mit der Ministerkonferenz stattfindenden Innovation Day, bei dem 55 herausragende Forschungsprojekte vorgestellt werden, darunter sechs mit österreichischer Beteiligung. “Besonders freut mich, dass die ausgezeichneten Forschungsergebnisse der österreichischen Unternehmen durch Mittel der angewandten Forschungsförderung unterstützt wurden, dabei reichen die Erfindungen von innovativen Logistiksystemen, welche die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene unterstützen bis zu roboterunterstützten medizinischen Untersuchungsmethoden in der Krebsdiagnose”, so die Innovationsministerin.

Konkret sind das die Unternehmen: Environmental Software and Services GmbH, Info Trans Logistic Systems GmbH, Rail Cargo Austria AG, AC2T Research GmbH, Austrian Institute of Technology GmbH und Profactor GmbH. Die Ministerin verweist auch darauf, dass im Jahr 2008 insgesamt rund 5,9 Millionen Euro aus Mittel der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für EUREKA Projekte verwendet wurden, im Jahr 2009 waren es bis jetzt rund 3,6 Millionen Euro.

Für weitere grenzüberschreitende Forschungsbestrebungen ist es auch notwendig, den Kreis der EUREKA-Mitgliedstaaten fortlaufend zu erweitern und assoziierte Partnerstaaten auch außerhalb Europas zu gewinnen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde heute mit der Vorbereitung der Aufnahme Bulgariens und dem Abschluss von Assoziationsabkommen mit Südkorea und Bosnien-Herzegowina getan. “Damit hat die portugiesische Präsidentschaft einen enormen Beitrag zur Unterstützung der EUREKA Bestrebungen in- und außerhalb von Europa geleistet”, so Ministerin Bures abschließend. Quelle: PM © Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)

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