openEU Wirtschaftsportal
Die Erschließung fremder Märkte im Ausland erscheint besonders Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) oft als zu teuer oder zu riskant. In erster Linie fehlt es jedoch an Know-how, primärem und sekundärem, Softfacts und Hardfacts über die anvisierten Märkte. Diese Lücke schließt openEU mit substanziiertem Wissen aus Wirtschaftsministerien, Wirtschafts- und Exportverbänden sowie Fördermitteln der EU und der staatlichen Wirtschaftsförderungseinrichtungen auf der Route Deutschland – Österreich – Ungarn – Rumänien – zur Sicherheit Ihres Markteintritts dort. Im Vordergrund soll deshalb die Frage Ihres Unternehmens an offizielle Vertreter Ihres “zukünftigen Wachstumsmarktes” stehen: Wie kann ich meine Unternehmensleistungen wirtschaftlich und erfolgreich in ihrem Land platzieren? Von wem wird mein Weg unterstützt und begleitet? Ihre Ansprechpartner lernen Sie auf diesem Portal kennen – zum Teil sogar persönlich in einem Video.
Neben den hier verfügbaren Antworten offizieller Einrichtungen und Verbände legt openEU und deren Initiatorenkonferenz – die jeden einzelnen der ausgewiesenen Ansprechpartner nicht nur persönlich kennt, sondern mit deren aktiven Unterstützung dieses Portal erst möglich wurde – eine Reihe an Fragen vor, die Sie sich selber stellen sollten. Für KMU hat dabei die Frage nach dem Alleingang gegenüber der wirtschaftlich größere Effizienz versprechenden Bildung eines Joint Venture oder Zusammenschlusses in einem Cluster absolute Priorität. Zur unverbindlichen Vorab-Klärung dieser Frage stehen Ihnen die jeweiligen CEO der Initiatorenkonferenz selbstverständlich zur Verfügung. An dieser Stelle seien nur ein paar wenige Begriffe und Fragen im Zusammenhang mit dieser für Ihr Unternehmen wichtigsten Frage angesprochen:
Joint Ventures, auf Deutsch Gemeinschaftsunternehmen, sind rechtliche Zusammenschlüsse zweier oder mehrerer Unternehmen zu einer neuen Firma, die dann im jeweilig anvisierten Auslandsmarkt mit dem Ziel gemeinsamen Erfolges als Einheit auftritt. Natürlich mit dem Nachteil des Identitätsverlustes der dahinter stehenden Einzelfirma. Nicht alle als JointVentures agierenden Gesellschaftsformen sind in allen europäischen Ländern rechtlich als solche anerkannt (z.B. Konsorzium).
Cluster sind Interessensverbände, die zielgebunden gemeinsam operieren/networken. Sie sind durch Verträge miteinander verbunden, gehen aber keinen Zusammenschluss in einer Gesellschaftsform ein.
Joint Ventures wie Cluster sind als horizontale, vertikale oder regionale Zusammenschlüsse möglich und bringen durch die damit möglichen Einsparungen und Vereinfachungen normalerweise rechtliche, fiskalische oder marketingtechnische Vorteile in dem Land, in welchem Ihr Unternehmen künftig erfolgreich auftreten will.
Vielleicht ist es aber für Ihr deutsches Unternehmen auch sinnvoll, ein bereits existierendes Unternehmen Ihres Marktsegmentes im Zielland zu kaufen, das dort – in Ungarn oder Rumänien – wegen, unter westlichen Gesichtspunkten betrachtet, einfachen Managementfehlern wirtschaftlich ins Trudeln gekommen und deshalb günstig zu erwerben ist, jedoch über genau die Fachkräfte verfügt, die Sie benötigen? Oder die Lage eines leer stehenden, aber offiziell nirgendwo angebotenen Betriebes ist genau dort, wo sich die Ressourcen für Ihren Unternehmenszweck befinden? Man braucht kein Hellseher zu sein um zu erkennen, dass keine offizielle Kammer Ihnen ein solches Gelände anbieten dürfte, obwohl es ein hoch seriöses Geschäft wäre, nicht einmal unter der Hand. Fragen Sie unsere Wirtschaftsexperten direkt im Lande! Der CEO der openEU Initiatorenkonferenz, als Beispiel, sitzt im Vorstand des Joint Venture Verbandes Ungarn.
Marketing ist der aus dem Englischen kommende Sammelbegriff für alle Bemühungen in der Wirtschaft, den Bedarf / Nachfrage potenzieller Kunden und anderer Anspruchsgruppen in die Entscheidungen einer Unternehmung einzubeziehen, um dadurch strategische Ziele – wie beispielsweise den Markteintritt in heimische wie andere Märkte erfolgreich zu gestalten und auf Dauer zu erhalten – mit unternehmerischer Weitsicht verfolgen zu können und Wettbewerbsvorteile zu erwirtschaften. Die Frage, der wir uns mit dieser Einleitung zuwenden, ist die der Sinnhaftigkeit von horizontalen, vertikalen oder regionalen Unternehmenszusammenschlüssen auf dem marektingtechnischen Königsweg in andere Länder und Kulturen. Horizontale Unternehmenszusammenschlüsse sind dabei sicher eine der sinnvollsten Verbindungen der in einem Marktsegment mit einander arbeitenden Firmen mit harmonierendem oder sich ergänzendem Angebot.
Warum sollte sich ein Schraubenhersteller aus Ungarn nicht mit einem Metallbauer aus Ungarn zwecks Lager- und Büroteilung in Deutschland und dadurch Einsparungen beim Personal – beispielsweise nur einer, aber gemeinsamen Sekretärin – zusammenschließen? – “Weil Ungarn mentalitätsbedingt ungern mit anderen Unternehmen zusammen arbeiten, eine Frage des Vertrauens”, war die Antwort eines deutschen Handelsattachés der ITD im deutschen General-Konsulat der Republik Ungarn gegenüber der openEU Initiatorenkonferenz. Genau genommen ging von diesem Gespräch die Gründung von openEU aus. Die Gelder für solche horizontalen oder vertikalen Unternehmenskooperationen mit dem Ziel des Markteintritts in Deutschland, bzw. umgekehrt in Ungarn, können unter bestimmten Bedingungen seitens der ITD nämlich bereitgestellt werden. Das Clustern von Unternehmen auf dem Weg in den Auslandserfolg muss in die Marketingdenke jedes KMU, hier wie dort und auch in Österreich und Rumänien. Herzlich willkommen auf den Seiten der offenen EU.













